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Mehrgenerationenhaus bauen 2026: Kosten und Förderung

Ein Mehrgenerationenhaus als Fertighaus kostet 2026 ab rund 380.000 €. Mit zwei abgeschlossenen Wohneinheiten wohnen mehrere Generationen unter einem Dach – dafür winkt die KfW-Förderung je Wohneinheit. Wir zeigen Kosten und Fördermöglichkeiten.

Preisspanne 2026Ab 380.000 €
Bauzeit ab Bodenplatteca. 12-16 Wochen

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Kurz und knapp

Ein Mehrgenerationenhaus als Fertighaus kostet 2026 schlüsselfertig rund 380.000 € (160 m², zwei Einheiten) bis 680.000 € (240 m², großzügig getrennt), ohne Grundstück und Baunebenkosten. Der Aufpreis gegenüber einem gleich großen Einfamilienhaus liegt bei etwa 50.000 bis 100.000 € — verursacht durch das zweite Bad, die zweite Küche, den separaten Eingang sowie erhöhten Schall- und Brandschutz. Der große Vorteil: KfW-Förderkredite gibt es je Wohneinheit, bei zwei abgeschlossenen Wohnungen also doppelt. Mehrgenerationenhäuser lassen sich als Haus mit Einliegerwohnung, als Zweifamilienhaus mit gleichwertigen Einheiten oder mit flexiblem, später teilbarem Grundriss planen. Wer barrierearm plant (ebenerdige Einheit, bodengleiche Dusche, breite Türen), macht das Haus für das Wohnen im Alter zukunftssicher.

Illustration eines Mehrgenerationenhauses mit zwei getrennten Eingängen für zwei Wohneinheiten
Illustration: Ein Mehrgenerationenhaus vereint zwei abgeschlossene Wohneinheiten mit je eigenem Eingang unter einem Dach (KI-generiertes, illustratives Motiv).

Preise für ein Mehrgenerationenhaus im Überblick

Beim Mehrgenerationenhaus als Fertighaus zahlt sich die Fertigbauweise vor allem beim Preis aus: Ein verbindlicher Festpreis vom Werk schützt vor bösen Überraschungen, die kurze Bauzeit senkt die Zwischenfinanzierungskosten und der hohe Energiestandard sichert Ihnen 2026 den Zugang zur KfW-Förderung. Genau diese drei Hebel machen die Kalkulation planbar.

Die Wand- und Deckenelemente entstehen maßgenau in wettergeschützten Werkhallen, der Rohbau steht auf der Baustelle oft schon nach ein bis drei Tagen. Weniger Zeit auf der Baustelle bedeutet weniger Witterungsrisiko – und das drückt am Ende auch den Preis.

Preis-Pluspunkte

  • Verbindlicher Festpreis – kalkulierbar von Anfang an
  • Kurze Bauzeit senkt die Zwischenfinanzierung
  • Hoher Energiestandard sichert KfW-Förderung
  • Preis über die Ausbaustufe gezielt steuerbar

Was den Preis nach oben treibt

  • Gehobene Bemusterung kann den m²-Preis stark erhöhen
  • Grundstück und Baunebenkosten kommen immer hinzu
  • Nachträgliche Grundrissänderungen sind teuer

Preise und Quadratmeterkosten 2026

Der Preis für ein Mehrgenerationenhaus als Fertighaus wird maßgeblich von der Ausbaustufe bestimmt: Schlüsselfertig liegen die Quadratmeterkosten 2026 bei rund 2.000 bis 3.500 €/m², als Ausbauhaus ab etwa 1.300 €/m². Ab 380.000 € ist ein realistischer Startpreis für die schlüsselfertige Basisausführung.

Rechnen Sie zusätzlich zum reinen Hauspreis die Baunebenkosten (rund 15–20 % der Bausumme), Erdarbeiten und einen Puffer ein. Mit unserem Kostenrechner ermitteln Sie Ihren individuellen Gesamtpreis. Wie sich jeder Preisfaktor auswirkt, zeigt die Seite Hauspreise 2026.

Ein Mehrgenerationenhaus kostet 2026 zwischen 380.000 € und 680.000 € schlüsselfertig — abhängig von Gesamtwohnfläche und der Aufteilung der Einheiten. Eng verwandt ist das Haus mit Einliegerwohnung; beim Mehrgenerationenhaus sind die Einheiten meist gleichwertiger. Die folgende Tabelle zeigt realistische Preisspannen nach Wohnfläche:

Preisspannen Mehrgenerationenhaus als Fertighaus 2026 nach Wohnfläche und Segment
GesamtwohnflächeZwei Einheiten StandardGehobene AusstattungBarrierearm + KfW-40
160 m²380.000 – 430.000 €430.000 – 480.000 €470.000 – 520.000 €
190 m²440.000 – 495.000 €495.000 – 550.000 €540.000 – 590.000 €
220 m²500.000 – 560.000 €560.000 – 620.000 €610.000 – 660.000 €
240 m²540.000 – 605.000 €605.000 – 660.000 €650.000 – 680.000 €

Werte ohne Grundstück und Baunebenkosten (15 bis 20 Prozent). Damit zwei vollwertige Wohneinheiten entstehen, sind eine Baugenehmigung für zwei Einheiten, ein separater Zugang, eigene Küche und Bad je Einheit sowie Schallschutz nach DIN 4109 nötig. KfW-Förderkredite gibt es je Wohneinheit — beim Zweifamilienhaus also doppelt. Barrierearme Ausführung nach DIN 18040-2 kostet rund 5.000 bis 15.000 € Aufpreis. Stand 2026.

Mehrgenerationenhaus – Ratgeber, belegte Preise und Förderung 2026

Ein Mehrgenerationenhaus ist ein Wohngebäude mit zwei eigenständigen Wohneinheiten, die jeweils komplett mit Küche und Bad ausgestattet sind – so können mehrere Generationen unter einem Dach und doch selbstständig leben. Auf dieser Seite finden Sie belegte Kostenspannen, die aktuelle KfW-Förderlage 2026 und eine redaktionelle Einordnung, wie Sie den Grundriss und die Finanzierung sinnvoll aufsetzen.

Alle Marktzahlen sind mit Quelle und dem Zusatz „Stand 2026“ gekennzeichnet; unsere eigenen Empfehlungen stehen davon getrennt. Das folgende Schema zeigt zunächst das Grundprinzip: zwei getrennte Einheiten, eine gemeinsame Schallschutzwand, zwei eigene Eingänge.

Grundriss-Schema: zwei getrennte Wohneinheiten

Das Herzstück jedes Mehrgenerationenhauses ist die saubere Trennung der beiden Wohneinheiten. Jede Einheit hat einen eigenen Eingang, eine eigene Küche und ein eigenes Bad – erst dann handelt es sich rechtlich um zwei vollwertige Wohnungen. Zwischen den Einheiten sorgt eine Schallschutzwand nach DIN 4109 dafür, dass die Generationen sich im Alltag nicht stören.

Häufig wird eine Einheit ebenerdig und barrierearm geplant, damit ältere Bewohner ohne Treppe wohnen können, während die zweite Einheit über ein Obergeschoss verfügt. Das unten stehende Schema stellt diese Aufteilung vereinfacht dar und ersetzt keine individuelle Architektenplanung.

Schema eines Mehrgenerationenhauses: links eine barrierearme ebenerdige Einheit, rechts eine Einheit mit Treppe ins Obergeschoss (eigene, vereinfachte Darstellung).

Was kostet ein Mehrgenerationenhaus? Belegte Spannen

Als marktübliche Gesamtkosten für ein Mehrgenerationenhaus gilt 2026 ein Regelbereich von 400.000 bis 900.000 Euro. Die reinen Bauwerkskosten schlüsselfertig liegen laut Marktbeobachtung bei 570.000 bis 690.000 Euro – bezogen auf eine Gesamtwohnfläche von 200 bis 320 Quadratmetern. Ein typisches Zwei-Parteien-Konzept bewegt sich flächenmäßig zwischen 180 und 260 Quadratmetern.

Rechnet man Grundstück und alle Nebenkosten hinzu, können die realistischen Gesamtkosten deutlich höher liegen: Für ein schlüsselfertiges Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel in Brandenburg werden 750.000 bis 1.100.000 Euro inklusive Grundstück genannt. Die größten Kostenpunkte sind dabei stets Baukosten, Grundstück, Haustechnik und Baunebenkosten.

Wer die zweite Wohneinheit vermietet, kann steuerlich profitieren: Als jährlicher Steuervorteil bei Vermietung der Einliegerwohnung werden 2.000 bis 5.000 Euro pro Jahr genannt; zusätzlich lässt sich die Sonderabschreibung nach § 7b EStG für den Mietwohnungsneubau mit einem Neubau-Mehrgenerationenkonzept kombinieren.

Belegte Kostenspannen Mehrgenerationenhaus (Stand 2026)
KennzahlBelegte SpanneBezugQuelle
Gesamtkosten (Regelbereich)400.000 – 900.000 €je nach AusstattungSchwäbisch Hall
Bauwerkskosten schlüsselfertig570.000 – 690.000 €200–320 m² Gesamtwohnflächehausbaujournal.com
Typische Gesamtwohnfläche200 – 320 m²Hauptwohnung + Einliegerhausbaujournal.com
Fläche 2-Parteien-Konzept180 – 260 m²Beispielkonzepteverenergy-home.de
Gesamtkosten inkl. Grundstück750.000 – 1.100.000 €EH40 QNG, Brandenburgeverenergy-home.de
Steuervorteil bei Vermietung2.000 – 5.000 €/JahrEinliegerwohnunghausbaujournal.com

Quelle: Schwäbisch Hall, hausbaujournal.com, everenergy-home.de (marktübliche Spanne, Stand 2026).

Redaktionelle Einordnung: Der Regelbereich und die Bauwerkskosten stammen aus unterschiedlichen Quellen und sind nicht deckungsgleich – die höhere Spanne inklusive Grundstück zeigt, wie stark Lage und Standard den Endpreis bestimmen.

Quellen: Schwäbisch Hall – Mehrgenerationenhaus Fertighaus · hausbaujournal.com – Mehrgenerationenhaus · everenergy-home.de – Mehrgenerationenhaus 2026

KfW-Förderung 2026 für das Mehrgenerationenhaus

Der größte Finanzierungshebel liegt 2026 in den KfW-Krediten, die je Wohneinheit vergeben werden. Der KfW-Kredit Nr. 300 „Wohneigentum für Familien – Neubau“ stellt Familien mit Kindern und Alleinerziehenden für klimafreundliche Neubauten einen Kreditbetrag von 170.000 bis 270.000 Euro bereit, mit einer Laufzeit von bis zu 35 Jahren und einer Zinsbindung von bis zu 10 Jahren.

Für barrierefreies Wohnen ist der KfW-Kredit Nr. 159 „Altersgerecht Umbauen“ relevant: Er fördert den Barriereabbau mit bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit, bei einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren und einer Zinsbindung von bis zu 10 Jahren. Gerade beim Mehrgenerationenhaus mit einer barrierearmen Einheit ist dieses Programm ein zentraler Baustein.

Wichtig für Ihre Planung: Der KfW-Zuschuss Nr. 455-B „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ ist derzeit nicht mehr beantragbar, weil die Fördermittel erschöpft sind (Stand 04/2026). Verlassen Sie sich in der Finanzierung daher nicht auf diesen Zuschuss, sondern auf die genannten Kreditprogramme.

KfW-Förderprogramme für Mehrgenerationenhäuser (Stand 2026)
ProgrammBetragKonditionenStatus
KfW 300 – Wohneigentum für Familien170.000 – 270.000 €Laufzeit bis 35 J., Zinsbindung bis 10 J.aktiv
KfW 159 – Altersgerecht Umbauenbis 50.000 € / WohneinheitLaufzeit bis 30 J., Zinsbindung bis 10 J.aktiv
KfW 455-B – Barrierereduzierung (Zuschuss)Mittel erschöpftnicht beantragbar (04/2026)

Quelle: KfW-Bankengruppe (marktübliche Spanne, Stand 2026).

Redaktioneller Hinweis: KfW-Konditionen ändern sich laufend. Prüfen Sie vor Antragstellung die aktuellen Programmvorgaben direkt bei der KfW.

Quellen: KfW – Wohneigentum für Familien (300) · KfW – Altersgerecht Umbauen (159) · KfW – Barrierereduzierung Zuschuss (455-B)

Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus – Abgrenzung

Rund um den Begriff „Mehrgenerationenhaus“ kursiert häufig ein Missverständnis. Das Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ läuft von 2021 bis 2028 und wird vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) betreut. Es fördert jedoch gemeinnützige Begegnungsstätten und nicht den privaten Hausbau.

Für Ihr privates Bauvorhaben ist dieses Bundesprogramm also nicht relevant. Die finanzielle Unterstützung eines privaten Mehrgenerationenhauses kommt aus den oben genannten KfW-Krediten sowie – je nach Konzept – aus steuerlichen Vorteilen bei der Vermietung.

Unsere Einschätzung: Trennen Sie in der Recherche sauber zwischen dem sozialpolitischen Bundesprogramm und der Bauförderung. Wer die beiden verwechselt, plant mit Mitteln, die für den eigenen Hausbau gar nicht vorgesehen sind.

Quellen: BAFzA – Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus 2021–2028

Planung und redaktionelle Empfehlung

Ein gut geplantes Mehrgenerationenhaus bleibt über Jahrzehnte flexibel. Wir empfehlen einen Grundriss, der sich später leicht teilen oder zusammenlegen lässt – etwa mit einer Innentür zwischen den Einheiten, die sich verschließen oder öffnen lässt. So wächst das Haus mit der Familie: erst zwei Generationen, später vielleicht eine vermietete Einheit.

Legen Sie mindestens eine Einheit konsequent barrierearm an: ebenerdiger Zugang, bodengleiche Dusche und Türbreiten nach DIN 18040-2. Das kostet beim Neubau nur wenig mehr, ist aber im Nachhinein kaum bezahlbar nachzurüsten – und macht die Einheit sowohl für ältere Angehörige als auch für die Vermietung attraktiv.

Kalkulieren Sie schließlich ehrlich: Die belegten Bauwerkskosten von 570.000 bis 690.000 Euro (Stand 2026) verstehen sich ohne Grundstück. Rechnen Sie Grundstück, Erschließung und Baunebenkosten obendrauf und stimmen Sie Ihre Finanzierung frühzeitig auf die KfW-Kredite ab, die je Wohneinheit gelten.

Häufige Fragen zu Mehrgenerationenhaus-Preisen

Die wichtigsten Antworten zu Preisen, Quadratmeterkosten und Preisfaktoren eines Mehrgenerationenhaus-Fertighauses 2026.

Was kostet ein Mehrgenerationenhaus als Fertighaus 2026?
Der Einstiegspreis für ein Mehrgenerationenhaus als Fertighaus beginnt 2026 ab 380.000 € – schlüsselfertig kalkuliert und noch ohne Grundstück und Baunebenkosten. Wie hoch der Endpreis ausfällt, bestimmen Wohnfläche, Ausbaustufe (schlüsselfertig ca. 2.000–3.500 €/m², Ausbauhaus ab ca. 1.300 €/m², Bausatzhaus ab ca. 900 €/m²) und der Energiestandard (KfW-55, KfW-40, QNG). Auf Muster-Haus.com vergleichen Sie die Quadratmeterpreise nach Fläche, Ausbaustufe und Bauzeit.
Was macht ein Mehrgenerationenhaus beim Preis-Leistungs-Verhältnis aus?
Mehrere Generationen unter einem Dach: als Fertighaus mit zwei abgeschlossenen Wohneinheiten ab rund 380.000 € – doppelte KfW-Förderung inklusive. Für den Preis spricht bei Mehrgenerationenhaus-Fertighäusern die serielle Werksfertigung: kalkulierbare Festpreise, eine Stellzeit von nur 1 bis 3 Tagen und dadurch geringere Zwischenfinanzierungskosten. Ob sich dieser Kostenrahmen für Sie rechnet, hängt von Grundstück, Wohnflächenbedarf und Ihrem Budget ab.
Wie unterscheiden sich die Preise für ein Mehrgenerationenhaus zwischen den Ausbaustufen?
Beim Mehrgenerationenhaus macht die Ausbaustufe den größten Preisunterschied aus: Schlüsselfertig zahlen Sie 2026 rund 2.000 bis 3.500 €/m², als Ausbauhaus mit Eigenleistung ab etwa 1.300 €/m² und als Bausatzhaus ab circa 900 €/m². Zwischen der teuersten und der günstigsten Variante liegen bei gleicher Fläche schnell 30 bis 40 Prozent. Alle Quadratmeterpreise stellen Sie auf Muster-Haus.com gegenüber.
Wie lange dauert der Bau eines Mehrgenerationenhaus-Fertighauses – und was kostet das die Bauzeit?
Ab der Bodenplatte vergehen beim Bau eines Mehrgenerationenhaus-Fertighauses 2026 meist 12 bis 16 Wochen – nur 1 bis 3 Werktage entfallen auf das Aufstellen des wetterfesten Rohbaus. Vom Bauantrag bis zum Einzug sind es inklusive 3 bis 4 Monaten Genehmigung rund 6 bis 9 Monate. Die kurze Bauzeit spart bares Geld, weil Sie die teure Doppelbelastung aus Miete und Zwischenfinanzierung deutlich verkürzen.
Was kostet ein Mehrgenerationenhaus als Fertighaus 2026?
Ein Mehrgenerationenhaus kostet 2026 schlüsselfertig zwischen 380.000 Euro (160 Quadratmeter, zwei Einheiten) und 680.000 Euro (240 Quadratmeter, großzügig getrennt). Der Aufpreis gegenüber einem gleich großen Einfamilienhaus liegt bei rund 50.000 bis 100.000 Euro – vor allem für das zweite Bad, die zweite Küche, den separaten Eingang und den erhöhten Schall- und Brandschutz. Wirtschaftlich gleicht sich das teils aus, weil KfW-Förderkredite je Wohneinheit gewährt werden – bei zwei abgeschlossenen Wohnungen also doppelt.
Worin unterscheidet sich das Mehrgenerationenhaus vom Haus mit Einliegerwohnung?
Beide Konzepte bringen zwei Wohneinheiten unter ein Dach – der Unterschied liegt in der Gewichtung: Beim Haus mit Einliegerwohnung ist die zweite Einheit deutlich kleiner (typisch 40 bis 70 Quadratmeter) und der Hauptwohnung untergeordnet. Beim Mehrgenerationenhaus sind die Einheiten gleichwertiger und vollwertig getrennt, damit mehrere Generationen dauerhaft selbstständig wohnen können. Wer die kleinere, oft vermietete Variante sucht, findet die Details auf unserer Seite zum Haus mit Einliegerwohnung.
Welche Förderung gibt es für ein Mehrgenerationenhaus?
Der größte Hebel ist die KfW-Förderung je Wohneinheit: Der zinsgünstige Kredit aus dem Programm Klimafreundlicher Neubau (297/298) gilt pro Wohnung – bei zwei abgeschlossenen Einheiten verdoppelt sich der Kreditrahmen entsprechend, mit QNG-Siegel auf bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit. Voraussetzung ist der Effizienzhaus-40-Standard. Wer altersgerecht plant (ebenerdige Einheit, bodengleiche Dusche, breite Türen nach DIN 18040-2), kann zusätzlich Zuschüsse für barrierereduzierendes Bauen prüfen. Alle aktuellen Konditionen erklärt unser KfW-Förderungsratgeber.
Wie hoch sind die Bauwerkskosten für ein Mehrgenerationenhaus 2026?
Die reinen Bauwerkskosten schlüsselfertig liegen laut Marktbeobachtung bei 570.000 bis 690.000 Euro (Stand 2026), bezogen auf eine Gesamtwohnfläche von 200 bis 320 Quadratmetern. Diese Werte verstehen sich ohne Grundstück und Baunebenkosten. Als Regelbereich für die Gesamtkosten eines Mehrgenerationenhauses werden 400.000 bis 900.000 Euro genannt.
Welche Gesamtkosten inklusive Grundstück sind realistisch?
Rechnet man das Grundstück und alle Nebenkosten hinzu, steigen die Gesamtkosten deutlich: Für ein schlüsselfertiges Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel in Brandenburg werden 750.000 bis 1.100.000 Euro genannt (Stand 2026). Wie hoch der Wert in Ihrer Region ausfällt, hängt vor allem vom Bodenrichtwert des Grundstücks ab.
Wie groß ist ein Mehrgenerationenhaus üblicherweise?
Die typische Gesamtwohnfläche aus Hauptwohnung und Einliegereinheit liegt bei 200 bis 320 Quadratmetern. Ein klassisches Zwei-Parteien-Konzept bewegt sich flächenmäßig zwischen 180 und 260 Quadratmetern. Damit zwei vollwertige Wohnungen entstehen, braucht jede Einheit einen eigenen Zugang sowie eine eigene Küche und ein eigenes Bad.
Wie viel Kredit bietet das KfW-Programm 300 für Familien?
Der KfW-Kredit Nr. 300 „Wohneigentum für Familien – Neubau“ stellt für klimafreundliche Neubauten einen Kreditbetrag von 170.000 bis 270.000 Euro bereit (Stand 2026). Die Laufzeit beträgt bis zu 35 Jahre, die Zinsbindung bis zu 10 Jahre. Anspruchsberechtigt sind Familien mit Kindern und Alleinerziehende.
Was fördert der KfW-Kredit 159 beim altersgerechten Umbau?
Der KfW-Kredit Nr. 159 „Altersgerecht Umbauen“ fördert den Barriereabbau mit bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit (Stand 2026), bei einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren und einer Zinsbindung von bis zu 10 Jahren. Beim Mehrgenerationenhaus mit einer barrierearmen Einheit ist dieses Programm ein zentraler Finanzierungsbaustein.
Kann ich für ein Mehrgenerationenhaus den Zuschuss 455-B nutzen?
Nein, der KfW-Zuschuss Nr. 455-B „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ ist derzeit nicht mehr beantragbar, weil die Fördermittel erschöpft sind (Stand 04/2026). Planen Sie Ihre Finanzierung daher ohne diesen Zuschuss und stützen Sie sich auf die KfW-Kreditprogramme 300 und 159, die je Wohneinheit greifen.
Welchen Steuervorteil bringt die Vermietung der Einliegerwohnung?
Bei Vermietung der Einliegerwohnung werden 2.000 bis 5.000 Euro Steuervorteil pro Jahr genannt (Stand 2026). Zusätzlich lässt sich die Sonderabschreibung nach § 7b EStG für den Mietwohnungsneubau mit einem Neubau-Mehrgenerationenkonzept kombinieren. Die größten Kostenpunkte des Baus bleiben Baukosten, Grundstück, Haustechnik und Baunebenkosten.
Fördert das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus meinen privaten Bau?
Nein. Das Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ läuft von 2021 bis 2028 und fördert gemeinnützige Begegnungsstätten, nicht den privaten Hausbau. Für Ihr privates Bauvorhaben zählen die KfW-Kredite und mögliche Steuervorteile bei der Vermietung. Verwechseln Sie das sozialpolitische Programm nicht mit der Bauförderung.

Mehrgenerationenhaus Fertighaus – Preise, Quadratmeterkosten und Preisfaktoren

Mehrgenerationenhaus bauen

Wer ein Mehrgenerationenhaus bauen will, plant zwei abgeschlossene Wohneinheiten mit eigenem Zugang, Küche und Bad. Erklären Sie Mehrkosten, Schallschutz und die doppelte KfW-Förderung je Wohneinheit.

Mehrgenerationenhaus Fertighaus

Ein Mehrgenerationenhaus als Fertighaus lässt sich als Zweifamilienhaus oder als Haus mit Einliegerwohnung planen. Ordnen Sie Preise, Förderung und barrierearme Ausführung ein.

Mehrgenerationenhaus Kosten

Die Kosten für ein Mehrgenerationenhaus richten sich nach Gesamtwohnfläche, Aufteilung der Einheiten und Ausstattung. Weisen Sie den Aufpreis gegenüber dem Einfamilienhaus transparent aus.

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