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Fachwerkhaus bauen 2026: Preise für den Neubau pro m²

Wer ein Fachwerkhaus bauen möchte, zahlt 2026 für den modernen Fachwerk-Neubau als Fertighaus ab rund 320.000 € oder etwa 2.600 bis 3.800 € pro Quadratmeter. Das Holzskelett mit großen Glasflächen interpretiert das klassische Fachwerk neu – wir schlüsseln die Preise auf.

Preisspanne 2026Ab 320.000 €
Bauzeit ab Bodenplatteca. 12-16 Wochen

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Kurz und knapp

Ein Fachwerkhaus als moderner Neubau kostet 2026 schlüsselfertig rund 320.000 € (120 m²) bis 640.000 € (180 m², Premium), ohne Grundstück und Baunebenkosten. Pro Quadratmeter liegen die Preise zwischen 2.600 €/m² und 3.800 €/m² – deutlich über einem Standard-Fertighaus, weil das sichtbare Holzskelett und die großen Glasflächen aufwendig sind. Der moderne Fachwerk-Neubau ist kein historischer Nachbau: Er nutzt die klassische Skelettbauweise (Post-and-Beam) mit sichtbaren Holzstützen und -riegeln, füllt die Gefache aber mit großflächigen, hochdämmenden Glaselementen statt mit Lehm oder Backstein. So entstehen sehr helle, offene Räume, die den GEG-Standard über Dreifachverglasung, Dämmung und Wärmepumpe erreichen. Das historische Fachwerkhaus mit ausgemauerten Gefachen ist dagegen fast immer ein Sanierungs- und kein Neubauthema.

Illustration eines modernen Fachwerkhauses als Holzskelettbau mit sichtbaren Holzstützen und großen Glasflächen
Illustration: Ein moderner Fachwerk-Neubau setzt das sichtbare Holzskelett mit großflächiger Verglasung neu in Szene (KI-generiertes, illustratives Motiv).

Preise für ein Fachwerkhaus im Überblick

Beim Fachwerkhaus als Fertighaus zahlt sich die Fertigbauweise vor allem beim Preis aus: Ein verbindlicher Festpreis vom Werk schützt vor bösen Überraschungen, die kurze Bauzeit senkt die Zwischenfinanzierungskosten und der hohe Energiestandard sichert Ihnen 2026 den Zugang zur KfW-Förderung. Genau diese drei Hebel machen die Kalkulation planbar.

Die Wand- und Deckenelemente entstehen maßgenau in wettergeschützten Werkhallen, der Rohbau steht auf der Baustelle oft schon nach ein bis drei Tagen. Weniger Zeit auf der Baustelle bedeutet weniger Witterungsrisiko – und das drückt am Ende auch den Preis.

Preis-Pluspunkte

  • Verbindlicher Festpreis – kalkulierbar von Anfang an
  • Kurze Bauzeit senkt die Zwischenfinanzierung
  • Hoher Energiestandard sichert KfW-Förderung
  • Preis über die Ausbaustufe gezielt steuerbar

Was den Preis nach oben treibt

  • Gehobene Bemusterung kann den m²-Preis stark erhöhen
  • Grundstück und Baunebenkosten kommen immer hinzu
  • Nachträgliche Grundrissänderungen sind teuer

Preise und Quadratmeterkosten 2026

Der Preis für ein Fachwerkhaus als Fertighaus wird maßgeblich von der Ausbaustufe bestimmt: Schlüsselfertig liegen die Quadratmeterkosten 2026 bei rund 2.000 bis 3.500 €/m², als Ausbauhaus ab etwa 1.300 €/m². Ab 320.000 € ist ein realistischer Startpreis für die schlüsselfertige Basisausführung.

Rechnen Sie zusätzlich zum reinen Hauspreis die Baunebenkosten (rund 15–20 % der Bausumme), Erdarbeiten und einen Puffer ein. Mit unserem Kostenrechner ermitteln Sie Ihren individuellen Gesamtpreis. Wie sich jeder Preisfaktor auswirkt, zeigt die Seite Hauspreise 2026.

Ein modernes Fachwerkhaus kostet als Neubau 2026 zwischen 320.000 € und 640.000 € schlüsselfertig — abhängig von Wohnfläche, Anteil der Glasflächen und Ausstattung. Je mehr raumhohe Verglasung, desto höher der Preis. Die folgende Tabelle zeigt realistische Preisspannen nach Wohnfläche:

Preisspannen Fachwerkhaus als Fertighaus 2026 nach Wohnfläche und Segment
WohnflächeEinstiegssegmentMittleres SegmentPremium-Segment
120 m²320.000 – 370.000 €370.000 – 430.000 €430.000 – 490.000 €
140 m²375.000 – 435.000 €435.000 – 505.000 €505.000 – 570.000 €
160 m²430.000 – 495.000 €495.000 – 575.000 €575.000 – 630.000 €
180 m²485.000 – 555.000 €555.000 – 615.000 €615.000 – 640.000 €

Werte ohne Grundstück und Baunebenkosten (15 bis 20 Prozent). Preistreiber beim modernen Fachwerk-Neubau sind der Anteil raumhoher Glasflächen (Dreifachverglasung), die sichtbare Holzkonstruktion aus Brettschichtholz sowie die individuelle Architektenplanung. Das sichtbare Holzskelett braucht innen wie außen regelmäßige Pflege. Ein historisch anmutendes Fachwerk mit ausgemauerten Gefachen ist überwiegend ein Sanierungsthema und hier nicht abgebildet. Stand 2026, schlüsselfertig, KfW-55 bis KfW-40.

Fachwerkhaus – Ratgeber, belegte Preise und Förderung 2026

Wer 2026 ein Fachwerkhaus bauen möchte, meint fast immer den modernen Fachwerk-Neubau und nicht die denkmalgeschützte Altbausanierung. Der moderne Fachwerk-Neubau übernimmt das jahrhundertealte Prinzip des sichtbaren Holzgerüsts, ersetzt die ausgemauerten Gefache aber durch großflächige, hochdämmende Glaselemente. Das Ergebnis sind lichtdurchflutete, offene Räume mit einer klaren, gegliederten Fassade – gefertigt in Holzskelettbauweise als Fertighaus.

Auf dieser Seite lesen Sie, wie sich die Preise eines modernen Fachwerkhauses zusammensetzen, welche Ausbaustufen es gibt, wie belegte Herstellerangebote im Markt aussehen und worauf Sie bei Planung, Energiekonzept und Pflege achten sollten. Alle konkreten Zahlen aus dem Markt sind mit Quelle und dem Zusatz „Stand 2026“ gekennzeichnet; unsere eigenen Einschätzungen sind davon getrennt ausgewiesen.

Holzskelettbau: So entsteht ein modernes Fachwerkhaus

Das moderne Fachwerkhaus wird als Holz-Skelettbau beziehungsweise Holzskelettbauweise gefertigt und ist damit ein klassisches Fertighaus. Das tragende Gerüst aus Stützen und Riegeln übernimmt die gesamte Lastabtragung; die Wände zwischen den Hölzern tragen nichts und lassen sich deshalb weitgehend frei mit Glas oder gedämmten Paneelen füllen. Genau daraus entsteht die typische Post-and-Beam-Optik mit sichtbarem Holz innen wie außen.

Ein großer Vorteil dieser Bauweise ist die Geschwindigkeit auf der Baustelle: Das Errichten des Holzskeletts auf Bodenplatte oder Kellerdecke nimmt nach Planung und Produktion nur wenige Wochen in Anspruch, weil die Bauteile standardisiert vorgefertigt werden. Der Anbieter CONCENTUS etwa plant und baut moderne Fachwerkhäuser bereits seit 1991 und plant dabei jedes Haus individuell.

Redaktionell eingeordnet heißt das: Sie erhalten die Ausdruckskraft eines Sichtholz-Baus mit dem Termin- und Kostenvorteil der Fertigbauweise. Wer die sichtbare Holzkonstruktion nicht möchte, ist mit einem klassischen Holztafel-Fertighaus meist günstiger bedient – die Skelettbauweise ist bewusst ein Gestaltungsstatement.

Quellen: CONCENTUS – Fachwerkhaus Fertighaus Holzskelettbauweise · CONCENTUS – Was kostet ein CONCENTUS-Haus

Ausbaustufen und belegte Preise moderner Fachwerkhäuser

Beim modernen Fachwerkhaus sind – wie im Fertigbau üblich – drei Ausbaustufen gebräuchlich: das Ausbauhaus, das schlüsselfertige Fertighaus und das bezugsfertige Fertighaus. Über die Ausbaustufe steuern Sie den Preis am wirksamsten, weil Sie einen Teil des Innenausbaus selbst übernehmen.

Konkrete, belegte Ab-Preise nennt der Hersteller CONCENTUS für ein Referenzhaus mit rund 150 Quadratmetern: Der veredelte Rohbau beginnt bei 149.000 Euro (inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer, ab Oberkante Bodenplatte), das Ausbauhaus bei 285.000 Euro (Ausbauhaus+ ab 315.000 Euro), das schlüsselfertige Haus bei 495.000 Euro und das bezugsfertige Haus bei 555.000 Euro. Ein zweiter belegter Marktwert stammt von Meisterstück-HAUS: Das Modell „Modernes Fachwerkhaus“ mit 170 Quadratmetern Nettogrundfläche ist laut Baubeschreibung 2025 ab 445.636 Euro erhältlich (ab Oberkante Bodenplatte).

Wichtig für Ihre Kalkulation ist die Preislogik hinter diesen Zahlen: Kleinere Häuser sind pro Quadratmeter teurer, weil sich die Grundkosten auf weniger Fläche verteilen – der Quadratmeterpreis steigt also nicht linear. Als Vergleichsmaßstab für einen schlüsselfertigen Neubau ohne Grundstück gelten am Markt 2.500 bis 3.800 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Belegte Ab-Preise für moderne Fachwerkhäuser (Stand 2026)
Angebot / AusbaustufeFlächeAb-PreisQuelle
CONCENTUS – veredelter Rohbauca. 150 m²ab 149.000 €CONCENTUS
CONCENTUS – Ausbauhausca. 150 m²ab 285.000 €CONCENTUS
CONCENTUS – Ausbauhaus+ca. 150 m²ab 315.000 €CONCENTUS
CONCENTUS – schlüsselfertigca. 150 m²ab 495.000 €CONCENTUS
CONCENTUS – bezugsfertigca. 150 m²ab 555.000 €CONCENTUS
Meisterstück-HAUS – Modernes Fachwerkhaus170 m² NGFab 445.636 €Meisterstück-HAUS

Quelle: CONCENTUS & Meisterstück-HAUS (marktübliche Spanne, Stand 2026).

Redaktionelle Einordnung: Alle Werte sind Ab-Preise der Hersteller ab Oberkante Bodenplatte und enthalten weder Grundstück noch Baunebenkosten. Der tatsächliche Endpreis hängt stark von Ausstattung, Glasanteil und Region ab.

Quellen: CONCENTUS – Was kostet ein CONCENTUS-Haus · Meisterstück-HAUS – Modernes Fachwerkhaus · Capitalo – Hausbau-Kosten (Vergleichswert €/m²)

Was kostet ein Holzhaus pro Quadratmeter?

Weil das moderne Fachwerkhaus ein Holzhaus ist, lohnt der Blick auf die allgemeine Holzhaus-Preisspanne. Als marktübliche Spanne gilt 2026 ein Quadratmeterpreis von 1.200 bis 2.500 Euro für ein Holzhaus, je nach Ausbaustufe und Ausstattung. Ein Holzhaus mit 100 Quadratmetern kostet schlüsselfertig im Durchschnitt 150.000 bis 250.000 Euro; reine Bausätze beginnen bei rund 80.000 Euro.

Diese Spanne liegt bewusst unter den Ab-Preisen der Sicht-Fachwerkhäuser: Sie beschreibt Holzhäuser allgemein, während das sichtbare Skelett aus Brettschichtholz und der hohe Glasanteil den Fachwerk-Neubau ins obere Preisdrittel schieben. Je mehr raumhohe Verglasung Sie wünschen, desto höher fällt der Quadratmeterpreis aus.

Unsere Einschätzung: Nutzen Sie die 1.200–2.500-Euro-Spanne als grobe Untergrenze für ein schlichtes Holzhaus und die Hersteller-Ab-Preise als realistische Orientierung für ein echtes Sicht-Fachwerkhaus. Die Wahrheit für Ihr Projekt liegt meist dazwischen und wird erst mit einer konkreten Bau- und Leistungsbeschreibung belastbar.

Quellen: Ziegler Haus – Holzhaus-Kosten und €/m²

Ausstattung, Energie und Wohngesundheit

Ein belegtes Referenzbeispiel zeigt, was moderne Fachwerkhäuser serienmäßig bieten: Das „Moderne Fachwerkhaus“ von Meisterstück-HAUS umfasst 170 Quadratmeter Nettogrundfläche, vier Schlafräume und eine Galerie und ist inklusive Wärmepumpe sowie kontrollierter Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und Photovoltaik-Vorbereitung ausgestattet.

Die Bauweise setzt auf einen hohen Massivholz- beziehungsweise Holzanteil sowie ökologische, wohngesunde Materialien mit atmungsaktiven, klimaregulierenden Baustoffen. Genau diese Kombination aus Holzskelett, Dreifachverglasung, Wärmepumpe und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung macht es möglich, trotz großer Glasflächen einen hohen Energiestandard zu erreichen.

Planerisch entscheidend ist die Ausrichtung: Große Glasflächen gehören nach Süden mit außenliegendem Sonnenschutz, damit das Haus im Winter solare Gewinne nutzt und im Sommer nicht überhitzt. So verbindet sich die lichtdurchflutete Fachwerk-Architektur mit vertretbaren Energiekosten – ein Punkt, den Sie in jeder Angebotsprüfung gezielt hinterfragen sollten.

Quellen: Meisterstück-HAUS – Ausstattung Referenzhaus · CONCENTUS – Energieeffizienz und Energiekonzepte

Planung, Bauzeit und worauf Sie achten sollten

Weil jedes moderne Fachwerkhaus individuell geplant wird, beginnt Ihr Projekt mit einer sorgfältigen Entwurfsphase. Danach entstehen die Holzbauteile im Werk, und die Montage des Skeletts läuft innerhalb weniger Wochen ab. Diese kurze Bauzeit ist einer der wirtschaftlichen Kernvorteile: Sie verkürzt die teure Doppelbelastung aus Miete und Zwischenfinanzierung.

Achten Sie in der Angebotsprüfung auf drei Positionen, die den Preis stark treiben: erstens den Anteil raumhoher Dreifachverglasung, zweitens die Qualität und Sichtbarkeit der Holzkonstruktion aus Brettschichtholz und drittens den Leistungsumfang der jeweiligen Ausbaustufe. Ein „ab-Preis“ sagt wenig aus, solange die Bau- und Leistungsbeschreibung nicht Position für Position vergleichbar ist.

Unser redaktioneller Rat: Kalkulieren Sie über die Hersteller-Ab-Preise hinaus Grundstück und Baunebenkosten von 15 bis 20 Prozent ein und planen Sie ein Pflegebudget für das Sichtholz. Das freiliegende Holz innen wie außen ist gestalterisch reizvoll, verlangt aber im Vergleich zur verputzten Fassade regelmäßige Aufmerksamkeit.

Quellen: CONCENTUS – Bauweise und Bauzeit

Häufige Fragen zu Fachwerkhaus-Preisen

Die wichtigsten Antworten zu Preisen, Quadratmeterkosten und Preisfaktoren eines Fachwerkhaus-Fertighauses 2026.

Was kostet ein Fachwerkhaus als Fertighaus 2026?
Der Einstiegspreis für ein Fachwerkhaus als Fertighaus beginnt 2026 ab 320.000 € – schlüsselfertig kalkuliert und noch ohne Grundstück und Baunebenkosten. Wie hoch der Endpreis ausfällt, bestimmen Wohnfläche, Ausbaustufe (schlüsselfertig ca. 2.000–3.500 €/m², Ausbauhaus ab ca. 1.300 €/m², Bausatzhaus ab ca. 900 €/m²) und der Energiestandard (KfW-55, KfW-40, QNG). Auf Muster-Haus.com vergleichen Sie die Quadratmeterpreise nach Fläche, Ausbaustufe und Bauzeit.
Was macht ein Fachwerkhaus beim Preis-Leistungs-Verhältnis aus?
Moderner Fachwerk-Neubau als Holzskelettbau mit großen Glasflächen: ab rund 320.000 € – die sichtbare Holzkonstruktion neu interpretiert, hell und energieeffizient. Für den Preis spricht bei Fachwerkhaus-Fertighäusern die serielle Werksfertigung: kalkulierbare Festpreise, eine Stellzeit von nur 1 bis 3 Tagen und dadurch geringere Zwischenfinanzierungskosten. Ob sich dieser Kostenrahmen für Sie rechnet, hängt von Grundstück, Wohnflächenbedarf und Ihrem Budget ab.
Wie unterscheiden sich die Preise für ein Fachwerkhaus zwischen den Ausbaustufen?
Beim Fachwerkhaus macht die Ausbaustufe den größten Preisunterschied aus: Schlüsselfertig zahlen Sie 2026 rund 2.000 bis 3.500 €/m², als Ausbauhaus mit Eigenleistung ab etwa 1.300 €/m² und als Bausatzhaus ab circa 900 €/m². Zwischen der teuersten und der günstigsten Variante liegen bei gleicher Fläche schnell 30 bis 40 Prozent. Alle Quadratmeterpreise stellen Sie auf Muster-Haus.com gegenüber.
Wie lange dauert der Bau eines Fachwerkhaus-Fertighauses – und was kostet das die Bauzeit?
Ab der Bodenplatte vergehen beim Bau eines Fachwerkhaus-Fertighauses 2026 meist 12 bis 16 Wochen – nur 1 bis 3 Werktage entfallen auf das Aufstellen des wetterfesten Rohbaus. Vom Bauantrag bis zum Einzug sind es inklusive 3 bis 4 Monaten Genehmigung rund 6 bis 9 Monate. Die kurze Bauzeit spart bares Geld, weil Sie die teure Doppelbelastung aus Miete und Zwischenfinanzierung deutlich verkürzen.
Was kostet ein modernes Fachwerkhaus als Neubau 2026?
Ein moderner Fachwerk-Neubau als Fertighaus kostet 2026 schlüsselfertig zwischen 320.000 Euro (120 Quadratmeter) und 640.000 Euro (180 Quadratmeter, Premium), das entspricht rund 2.600 bis 3.800 Euro je Quadratmeter. Damit liegt er deutlich über einem Standard-Fertighaus – Grund sind das sichtbare Holzskelett aus Brettschichtholz, der hohe Anteil raumhoher Dreifachverglasung und die individuelle Architektenplanung. Je mehr Glasfläche, desto höher der Preis. Grundstück und Baunebenkosten (15 bis 20 Prozent) kommen zusätzlich hinzu.
Worin unterscheidet sich ein moderner Fachwerk-Neubau vom historischen Fachwerkhaus?
Beide teilen das Grundprinzip des sichtbaren Holzskeletts, füllen die Zwischenräume (Gefache) aber völlig unterschiedlich: Das historische Fachwerkhaus mauert die Gefache mit Lehm, Ziegeln oder Backstein aus und ist heute fast immer ein über 100 Jahre altes Sanierungsobjekt. Der moderne Fachwerk-Neubau nutzt dieselbe Skelettbauweise (Post-and-Beam), setzt in die Gefache aber großflächige, hochdämmende Glaselemente mit Dreifachverglasung – so entstehen sehr helle, offene Räume. Statt Denkmalpflege stehen hier Energieeffizienz und moderner Wohnkomfort im Vordergrund.
Ist ein Fachwerkhaus mit großen Glasflächen energieeffizient?
Ja – trotz der vielen Verglasung erreicht ein moderner Fachwerk-Neubau den KfW-40-Standard und bleibt förderfähig. Möglich machen das eine Dreifachverglasung mit sehr niedrigem U-Wert, gedämmte Brüstungs- und Dachflächen, eine Wärmepumpe und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Entscheidend ist die Ausrichtung: Große Glasflächen gehören nach Süden mit außenliegendem Sonnenschutz, damit das Haus im Winter solare Gewinne nutzt und im Sommer nicht überhitzt. So verbindet sich die lichtdurchflutete Fachwerk-Architektur mit niedrigen Energiekosten.
Was kostet ein CONCENTUS-Fachwerkhaus in den einzelnen Ausbaustufen?
CONCENTUS nennt für ein Referenzhaus mit rund 150 Quadratmetern belegte Ab-Preise (Stand 2026): Der veredelte Rohbau beginnt bei 149.000 Euro, das Ausbauhaus bei 285.000 Euro, die schlüsselfertige Variante bei 495.000 Euro und das bezugsfertige Haus bei 555.000 Euro. Alle Werte gelten ab Oberkante Bodenplatte und enthalten weder Grundstück noch Baunebenkosten.
Was kostet das moderne Fachwerkhaus von Meisterstück-HAUS?
Das Modell „Modernes Fachwerkhaus“ von Meisterstück-HAUS ist laut Baubeschreibung 2025 ab 445.636 Euro erhältlich (Stand 2026, ab Oberkante Bodenplatte). Das Referenzhaus bietet 170 Quadratmeter Nettogrundfläche, vier Schlafräume und eine Galerie. Grundstück und Baunebenkosten von rund 15 bis 20 Prozent kommen zu diesem Ab-Preis noch hinzu.
Wie hoch ist der Quadratmeterpreis eines Holzhauses im Vergleich?
Als marktübliche Spanne für ein Holzhaus gelten 2026 rund 1.200 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter, je nach Ausbaustufe und Ausstattung. Ein 100-Quadratmeter-Holzhaus kostet schlüsselfertig im Schnitt 150.000 bis 250.000 Euro, Bausätze beginnen bei etwa 80.000 Euro. Das sichtbare Sicht-Fachwerkhaus liegt wegen Skelett und Glasanteil im oberen Bereich dieser Spanne.
Warum ist ein kleines Fachwerkhaus pro Quadratmeter teurer?
Kleinere Häuser sind pro Quadratmeter teurer, weil sich die festen Grundkosten für Planung, Haustechnik und Gründung auf weniger Fläche verteilen. Der Quadratmeterpreis steigt also nicht linear mit sinkender Größe. Ein 120-Quadratmeter-Fachwerkhaus kann pro Quadratmeter spürbar über einem 170-Quadratmeter-Haus liegen, obwohl die Gesamtsumme niedriger ausfällt.
Wie lange dauert das Errichten eines Fachwerk-Holzskeletts?
Nach Planung und Werksproduktion nimmt das Errichten des Holzskeletts auf der Bodenplatte oder Kellerdecke nur wenige Wochen in Anspruch, weil die Bauteile standardisiert vorgefertigt werden. Diese kurze Aufbauzeit senkt die Zwischenfinanzierungskosten. Der Anbieter CONCENTUS baut moderne Fachwerkhäuser bereits seit 1991 und plant jedes Haus individuell.
Welche Ausstattung bietet ein modernes Fachwerkhaus serienmäßig?
Das Referenzhaus von Meisterstück-HAUS zeigt einen typischen Umfang: 170 Quadratmeter Nettogrundfläche, vier Schlafräume, eine Galerie sowie eine Wärmepumpe, eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Photovoltaik-Vorbereitung. Die Bauweise setzt auf einen hohen Holzanteil und ökologische, wohngesunde Materialien mit atmungsaktiven, klimaregulierenden Baustoffen.
Worauf sollte ich bei der Angebotsprüfung eines Fachwerkhauses achten?
Prüfen Sie vor allem drei Preistreiber: den Anteil raumhoher Dreifachverglasung, die Qualität der sichtbaren Brettschichtholz-Konstruktion und den Leistungsumfang der gewählten Ausbaustufe. Ein Ab-Preis sagt wenig aus, solange die Bau- und Leistungsbeschreibung nicht Position für Position vergleichbar ist. Kalkulieren Sie zusätzlich 15 bis 20 Prozent Baunebenkosten sowie ein Pflegebudget für das Sichtholz.

Fachwerkhaus Fertighaus – Preise, Quadratmeterkosten und Preisfaktoren

Fachwerkhaus bauen

Wer ein Fachwerkhaus bauen möchte, meint heute meist den modernen Holzskelettbau mit großen Glasflächen. Erklären Sie den Unterschied zum historischen Fachwerk und die Preisfaktoren des Neubaus.

Fachwerkhaus neubau

Ein Fachwerkhaus-Neubau nutzt die sichtbare Skelettbauweise mit hochdämmenden Glaselementen statt ausgemauerten Gefachen. Ordnen Sie Kosten pro Quadratmeter, Glasanteil und Energiestandard ein.

Fachwerk fertighaus

Ein Fachwerk-Fertighaus verbindet die sichtbare Holzkonstruktion mit kurzer Bauzeit und Festpreis. Nennen Sie realistische Preisbereiche und erklären Sie, warum große Glasflächen den Preis treiben.

TÜV Rheinland ZERTIFIZIERT – geprüfte Qualifikation, ID 0000038136

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